„Jetzt nur nicht übermütig werden.“
Als Kinder nehmen wir solche Sätze für bare Münze.
Wir glauben sie. Wir kennen es ja nicht anders. Und wir richten unser Denken, Fühlen und Handeln danach aus – oft ein Leben lang.
Genau so entstehen Glaubenssätze aus der Kindheit, die uns später unbewusst steuern.
Die Sätze der Eltern können zu Stimmen in deinem Kopf werden.
Zuerst fühlen sie sich an wie „meine innere Wahrheit“, sind aber oft nur mitgelernte „Korrektur“-Sätze, die dich im gewohnten Rahmen halten. Nicht jede Kindheit war nur schwer. Viele Menschen tragen beides in sich: einengende, verletzende Sätze – und stärkende, liebevolle Sätze, die bis heute tragen.
Beides darf gesehen werden.

Denn wir alle sind mit Sätzen groß geworden wie:
Als Kinder nehmen wir solche Sätze für bare Münze.
Wir glauben sie.
Wir kennen es nicht anders.
Und wir richten unser Denken, Fühlen und Handeln danach aus – oft ein Leben lang.
„Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind. Wir sehen sie, wie wir sind.“
Anaïs Nin
Unsere Eltern sind keine neutralen Wesen. Auch sie waren Kinder. Auch sie wurden durch die Sätze ihrer Eltern und ihres Milieus, in dem sie aufgewachsen sind, geprägt.
Dazu kommt: Zu ihrer Zeit war es noch viel weniger üblich, all diese Erfahrungen zu hinterfragen.
Sie sind vielfach in einem strengeren, angepassten Verhaltens- und Denksystem aufgewachsen.
Für die überwältigende Mehrheit der Menschen gab es bei Weitem nicht diesen großen Austausch, dieses Bewusstsein und die Möglichkeit, sich neue Denk- und Bewusstseinsräume so einfach zu erschließen wie heute.
Viele von ihnen sind:
Damals ging es oft ums Überleben.
Aus dieser Zeit stammen viele:
Viele dieser übernommenen Regeln werden zu Glaubenssätzen aus der Kindheit – und wirken weit über die Kindheit hinaus.
Für unsere Eltern waren das Überlebensregeln – keine bewussten Gemeinheiten.
Auch Sie haben sie nicht erfunden, sondern übernommen.
Und sie haben sie an uns oft schon abgeschwächt weitergegeben.
Hier zwei Nachrichten von Leserinnen - im Original

Hier steckt beides drin:
„Ja, wenn der Bua g’lebt hätt …“ – so ein Halbsatz im Raum, daneben drei Mädchen.
Der Satz wird gar nicht zu Ende gesprochen. Aber jedes Mal, wenn er fällt, macht innerlich kurz etwas „klick“.
Die Töchter können daraus sehr Unterschiedliches machen:
Sehr früh kann sich dann ein innerer Satz bilden: „Ich darf nicht zu viel sein.“ Hier geht es auch um weitere systemische Themen:

Diese Leserin berichtete von zwei immer wieder gehörten Aussagen:
Hier sehen wir:
Genau so entstehen innere Stoppsätze.
Solche Sätze der Eltern werden dann zu Stimmen in deinem Kopf.
Bremsende Glaubenssätze aus der Kindheit – wie sie dich heute noch klein halten (und die Chance dahinter)
Typische Varianten sind:
Und sie wirken:
So entwickeln sich negative Glaubenssätze aus der Kindheit, die sich später wie deine eigene innere Wahrheit anfühlen.
a. Du bekommst ein Lob – und deine innere Stimme sagt dir:
Genau solche Glaubenssätze aus der Kindheit, werden in solchen Momenten automatisch aktiviert.
b. Du willst dich zeigen – und hörst:
c. Du willst eine Grenze setzen – und da klingt es in dir:
Das Gemeine daran ist:
Diese Sätze fühlen sich oft an wie deine eigene Wahrheit.
Dabei sind es nur mitgelernte „Korrektur“-Sätze.
Doch Glaubenssätze aus der Kindheit müssen nicht dein ganzes Leben bestimmen.
Denn, wenn du diese Sätze bewusst wahrnimmst, entsteht ein neuer Raum.
Statt automatisch zu reagieren, kannst du dich fragen:
Der erste Schritt in Richtung Freiheit beginnt mit Bewusstheit.


Recherchiert mit KI
Beispiele:
Sie wirken:
Solche Sätze schenken Vertrauen – in dich und deinen Weg.
Nicht jede Kindheit war nur schwer.
Viele Menschen tragen beides in sich:
Beides darf gesehen werden.
Woran du merkst, dass ein alter Satz gerade aktiv ist
1. Wortlaut
2. Körpergefühl
3. Wirkung auf dein Handeln
Wie Aufstellungen helfen können
In einer systemischen Aufstellung können wir:
Das Ergebnis ist oft sehr konkret:
„Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit.“
Milton H. Erickson
Alte Sätze verschwinden nicht einfach.
Sie werden zu inneren Stimmen – manchmal bremsend, manchmal stärkend.
Viele dieser Stimmen sind Glaubenssätze aus der Kindheit.
Sie fühlen sich an wie deine eigene Wahrheit, wurden aber oft übernommen.
Wenn du beginnst, sie bewusst wahrzunehmen, entsteht ein neuer Spielraum.
Du kannst unterscheiden, was wirklich zu dir gehört – und was du nicht weiterführen möchtest.
Bremsende Sätze dürfen kleiner werden.
Stärkende Sätze dürfen mehr Raum bekommen.
Mit der folgenden Übung beginnst du, deine Glaubenssätze aus der Kindheit bewusst zu erkennen und neu zu ordnen.
Damit deine eigene Stimme lauter wird als die alten Sprüche von früher.
👉 Interessiert? Dann vereinbare doch ganz einfach hier einen Termin
Im nächsten Blogartikel geht es um das Thema:
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Hallo,
ich bin Christine,
ich bin systemische Coach aus Überzeugung und Leidenschaft.
Meine Vision:
Ich helfe anderen Menschen dabei, sich von allem frei zu machen, was Sie daran hindert, die eigene Brillanz zu leben.
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