Stress in der Schwangerschaft
Wie Deine Zeit im Mutterleib Dein Lebensgefühl heute, Deine Beziehungen und Deinen Geldfluss prägt
Stress in der Schwangerschaft hinterlässt Spuren, auch wenn du dich nicht bewusst daran erinnern kannst. Dein Nervensystem hat schon im Mutterleib gelernt, wie sich Leben anfühlt: sicher und willkommen – oder angespannt und bedroht.
In diesem Artikel schauen wir darauf, wie diese frühesten Erfahrungen dein Lebensgefühl, deine Beziehungen und auch deinen Geldfluss bis heute prägen – und was es braucht, um diese alte Spur liebevoll zu verändern.
In diesem Beitrag erfährst Du..
- Warst du willkommen - dein erstes Zuhause
- Stress in der Schwangerschaft
- Wenn die Mutter im Überlebensmodus ist
- Willkommen sein und Atmosphäre
- Die Atmosphäre im Mutterleib und was Dein Nervensystem daraus gelernt hat
- Was das alles auch mit Geld und mit Geldfluss zu tun hat?
- Was du heute tun kannst
- Fazit
Warst du willkommen - dein erstes Zuhause?

Auswirkungen von Stress in der Schwangerschaft kann ganz entscheidend dein Lebensgefühl, deine Beziehungen, deinen Erfolg – und somit auch deinen Geldfluss – prägen.
Es ist eine Zeit in deinem Leben, an die du keinerlei bewusste Erinnerung hast. Kein Bild, keinen Satz, keinen Film.
Und doch ist genau diese Zeit oft der heimliche Motor hinter Aussagen wie:
- „Ich bin irgendwie immer angespannt.“
- „Ich fühle mich schnell als Belastung.“
- „Ich arbeite viel – aber richtig ankommen tue ich nicht.“
Ich meine die Monate im Mutterleib. Dein erstes Zuhause. Dein erstes Feld von Beziehung, Sicherheit – oder eben Unsicherheit.
In diesem Artikel schauen wir genau darauf:
- auf mütterlichen Stress,
- auf das Thema „Willkommen-Sein“ und Prägung im Mutterleib
- auf die Atmosphäre, in der du getragen wurdest.
Und darauf, warum sich diese frühen Erfahrungen noch heute in deinem Körper, in deinen Beziehungen – und in deinem Geldfluss zeigen können.
„Das ungeborene Kind kann empfinden, fühlen, hören, tasten,
sein Sehsinn ist vorbereitet, es denkt und lernt.“
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Stress in der Schwangerschaft: Wie dein erstes Zuhause alles prägt
Bei ganz ganz vielen von uns ist es gut, ja richtig gut gegangen, die Reise in dieses Leben.
Dann ist alles okay.
Bevor du geboren wurdest, warst du bereits ein kleiner Mensch mit einem hochsensiblen Nervensystem, das rund um die Uhr „mitscannt“:
- Wie geht es meiner Mutter?
- Ist hier Ruhe – oder Alarm?
- Ist für mich Platz – oder bin ich zu viel?
- Gibt es genug zu essen, oder müssen wir hungern?
Du hast in dieser Zeit noch nicht gedacht – aber du hast gefühlt. Über Hormone, über Spannung im Körper der Mutter, über ihren Atem, ihren Herzschlag, ihren inneren Zustand.
Aus diesen Eindrücken formen sich sehr frühe Grundüberzeugungen (vorgeburtliche Prägungen):
>> „das Leben ist sicher“ oder
>> „das Leben ist anstrengend und bedrohlich.“
Und diese Grundmelodie verschwindet nicht einfach mit der Geburt. Sie wirkt weiter– im Hintergrund, während wir älter werden und uns den Anforderungen des Lebens stellen müssen.
Und genau da beginnt es spannend zu werden, wenn wir uns fragen:
„Warum fällt es mir so schwer, Fülle zu empfangen – ob Liebe, Unterstützung oder Geld?“
Wenn die Mutter im Überlebensmodus ist –
und dein Nervensystem auf Daueralarm geht
Welche Botschaften dein Körper schon im Bauch gespeichert hat
Viele Mütter tragen ihre Kinder in Zeiten, in denen sie selbst kaum Luft bekommen - sie kämpfen mit massivem Stress in der Schwangerschaft:
- Trennung, Untreue, Verlust
- Existenzangst, Überforderung im Beruf
- Krankheit, psychische Krisen
- Familiäre Spannungen, Gewalt oder Kriegserfahrungen im Hintergrund
Nach außen „funktioniert“ sie vielleicht, doch nach innen ist sie im Überlebensmodus. Für das Kind im Bauch fühlt sich das so an, als würde das Leben selbst im Dauerstress stattfinden.
Die Botschaft an das Nervensystem lautet:
- „Hier ist Gefahr.“
- „Ich darf nicht entspannen.“
- „Ich muss wachsam sein.“
Später taucht das oft auf als:
- ständige innere Anspannung, selbst wenn gerade alles okay ist
- das Gefühl, immer leisten zu müssen, um sicher zu sein
- du arbeitest viel, aber es fühlt sich nie „genug“ an.
- du kannst schwer loslassen und genießen.
- ein Teil von dir bleibt immer auf der Hut – als könnte jeden Moment etwas Schlimmes passieren.
Nicht, weil du „falsch tickst“, sondern weil dein System sehr früh gelernt hat: So fühlt sich also Leben an.
Willkommen sein und Atmosphäre
Warst du wirklich willkommen?
Wie die Atmosphäre im Mutterleib dein Selbstbild formte
Ein weiterer prägender Faktor ist die Frage: Warst du willkommen – oder eher „zu viel“?
Auch da gibt es viele Nuancen:
- eine ungeplante Schwangerschaft
- eine Mutter, die selbst noch sehr jung war
- ein Umfeld, das verurteilt („Jetzt auch noch ein Kind…“)
- der Wunsch nach einem Kind war da – aber „nicht jetzt“, „nicht so“, „nicht schon wieder“
Vielleicht wurde nie offen gesagt: „Ich wollte dich nicht.“ Aber Kinder spüren solche Stimmungen – auch im Bauch.
Das kann dann so klingen:
- „Das hätte ich jetzt nicht auch noch gebraucht.“
- „Ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll.“
- „Das ist mir alles zu viel.“
Ein Satz, der mir aus meiner eigenen Geschichte im Gedächtnis geblieben ist:
Kurz nach der Geburt meiner Schwester war meine Mutter wieder schwanger – mit mir.
Die Schwiegermutter sagte zu ihr: „Das hätte es ja so schnell nicht wieder gebraucht.“
Diese Bemerkung war für meine Mutter ein Stich.
Für mich als Kind im Bauch war es eine Atmosphäre, die ich ganz sicher gespürt habe.
Jahre später verstand ich, warum ich so oft das Gefühl hatte:
- „Ich bin zu schnell.“
- „Ich muss mich zurücknehmen.“
- „Ich darf nicht in meinem Tempo gehen.“
Nicht, weil jemand bewusst böse war. Sondern, weil die Botschaft in der Luft hing:
„Zu viel. Zu schnell. Nicht jetzt.“
Aus solchen frühen Erfahrungen entstehen dann häufig innere Aussagen wie:
- „Ich bin eine Belastung.“
- „Ich muss mich anpassen.“
- „Ich darf nicht zu viel Raum einnehmen.“
Und diese Sätze bestimmen später, wie du Preise setzt, wie du auftrittst, ob du dich traust, sichtbar zu werden und deinen Platz einzunehmen.
Die Atmosphäre im Mutterleib und was dein Nervensystem daraus gelernt hat

Stell dir den Mutterleib als erstes Beziehungsfeld vor. Hier erlebst du:
- Nähe und Verbindung – oder Distanz und Abwesenheit
- Vertrauen – oder Angst
- Vorfreude – oder Scham und Geheimhaltung
Dein Nervensystem speichert weniger konkrete Ereignisse, sondern Stimmungen:
- ist da jemand innerlich bei mir?
- bin ich gemeint – oder „passiert“ da einfach etwas mit mir?
- darf ich da sein – oder stifte ich Unruhe?
Wenn die Mutter innerlich verfügbar, zugewandt, freundlich mit sich ist, bekommt das Kind eine Botschaft von Grundvertrauen. Wenn sie chronisch überfordert, depressiv, ängstlich oder innerlich erstarrt ist, kommt beim Kind eher an:
- „Ich bin zu viel.“
- „Ich darf keine Bedürfnisse haben.“
- „Ich halte mich lieber klein – dann störe ich niemanden.“
Später zeigt sich das in Situationen wie:
- Du sagst selten klar, was du brauchst – aus alter Vorsicht.
- Du wartest, bis andere fragen oder etwas von sich aus geben.
- Du schämst dich, wenn du „zu viel“ willst – auch beim Thema Geld.
Geld wird dann schnell zu einem emotional geladenen Thema:
- Du möchtest frei und entspannt damit umgehen,
- aber innerlich hängt alles an: „Darf ich das überhaupt? Habe ich ein Recht darauf?“
Weitere Infos dazu: >> Zum Blogartikel: >> Verlorener Zwilling
Was das alles auch mit Geld und Geldfluss zu tun hat?
Vielleicht fragst du dich: „Das ist ja alles schön und gut – aber was hat meine Zeit im Bauch mit meinem Kontostand zu tun?“ Sehr viel.
Wenn dein System früh gelernt hat:
- „Ich bin eine Belastung.“
wird es später schwer, selbstverständlich einen angemessenen Preis zu verlangen.
Wenn du tief innen glaubst:
- „Ich muss stark sein und darf nichts brauchen.“
wird es schwer, Unterstützung anzunehmen – ob in Kooperationen, in der Familie oder in Form von Geld.
Wenn dein Anfang von Stress geprägt war:
- wird Fülle oft unbewusst mit Überforderung verknüpft.
Dann passiert es, dass Geld zwar hereinkommt – aber genauso schnell wieder geht. Oder du sorgst gut für alle anderen, aber nicht wirklich für dich. Geldfluss ist nicht nur eine Frage von Strategie.
Er ist eng verbunden mit:
- deinem Gefühl, ein Recht zu haben zu leben
- deinem Erlaubnis-Satz: „Ich darf empfangen.“
- deiner Fähigkeit, Sicherheit in dir zu spüren, anstatt sie nur im Außen zu suchen.
Was du heute tun kannst – ohne Schuldgefühl, aber mit Klarheit
Es ist wichtig, dass du dir darüber im Klaren bist: Du bist nicht schuld an den Bedingungen deiner Schwangerschaft.
Auch deine Mutter ist nicht „schuld“. Sie stand in ihren eigenen Verstrickungen, ihrem eigenen Leben.
Doch du trägst heute die Folgen – in deinem Körper, in deinem Erleben, in deinem Geldfluss.
Und genau da liegt deine Chance.
In systemischen Aufstellungen können wir zum Beispiel:
- das damalige Bild sichtbar machen: Mutter, Kind, Umfeld
- sehen, in welcher Not oder Überforderung die Mutter war
- spüren, wie es sich für das Kind anfühlt, „zu viel“ oder „nicht geplant“ zu sein
- und vor allem: einen neuen inneren Platz finden
Häufig entsteht im Raum etwas sehr Einfaches und sehr Berührendes:
- Das Kind (du) darf innerlich hören: „Du darfst da sein.“
- Die Mutter darf als Mensch mit eigener Geschichte gesehen werden – nicht nur als „die, die es hätte besser machen müssen“.
- Dein Nervensystem bekommt ein neues Bild von Ankommen und Gehaltensein.
Es geht nicht darum, die Vergangenheit zu „löschen“. Sie bleibt, wie sie war. Aber du musst heute nicht mehr aus denselben Schutzmustern heraus leben.
Auch eine „The Source – Die Quelle – KiSS-Aufstellung“ kann unglaubliche Entspannung in dieses ganze Themenfeld bringen.
Siehe auch den Blogartikel zu den KISS-Aufstellungen (Klick)
„„Ein Baby ist die Meinung Gottes, dass das Leben weitergehen soll.“
Carl Sandburg
🌟 Fazit: Eine herzliche Einladung
Wenn du beim Lesen merkst, dass dich manches innerlich trifft, vielleicht sogar körperlich etwas in Resonanz geht – ein Druck in der Brust, ein Kloß im Hals – nimm das ernst. Das ist kein Drama.
Es ist ein Zeichen, dass dein System sich erinnert: „Das kenne ich.“
Du musst diesen Weg nicht allein gehen. In meinen Aufstellungen schauen wir sehr behutsam auf diese frühe Zeit:
- auf das Willkommen-Sein,
- auf die Atmosphäre im Mutterleib und
- auf die Muster, die heute noch deinen Geldfluss und dein Lebensgefühl beeinflussen.
Wenn du spürst: „Ich möchte meine Startspur verstehen und neu justieren“, vereinbare doch einfach ein unverbindliches Kontaktgespräch...
Im nächsten Blogartikel widme ich mich dann dem nächsten Tor ins Leben, der Geburt selbst – mit all ihren Chancen, Brüchen und Folgen.
Bis dahin darfst du dir innerlich immer wieder sagen:
- „Ich bin da"
- Ich bin nicht zu viel"
- "Ich darf empfangen – einfach, weil ich lebe"
- "Das Leben hat mich gewollt – sonst könnte ich diese Zeilen nicht lesen“
Und hier findest du das Video aus meiner Serie dazu:
Wie deine allererste Lebensenergie deinen Geldfluss heute noch beeinflusst - klick zu Youtube

Hallo,
ich bin Christine,
ich bin systemische Coach aus Überzeugung und Leidenschaft. Meine Vision:
Ich helfe anderen Menschen dabei, sich von allem frei zu machen, was Sie daran hindert, die eigene Brillanz zu leben.
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